Claudiana sucht "HeldInnen" der Zukunft: Ab heute Voreinschreibung für 2020/2021

Andreas Inama
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Bei der Landesfachhochschule für Gesundheitsberufe Claudiana ist ab heute die Voreinschreibung möglich. Somit können angehende Studierende und Interessierte sich für 250 offene Studienplätze bewerben.

Die Voreinschreibung umschließt jedoch nicht das ganze Angebot der Claudiana. Von den 250 Studienplätzen werden 150 für Interessierte für Krankenpflege vergeben. Zudem gibt es für Hebammen, Dentalhygiene, Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie jeweils weitere 20 Plätze.

Frist Ende August

Weitere Studiengänge sind für diese Voreinschreibung nicht vorgesehen, es fallen unter anderem Ernährungswissenschaft, biomedizinische Labortechnik oder medizinische Röntgentechnik weg. In der Regel wird nur das Krankenpflegerstudium jedes Jahr angeboten. Die weiteren Studiengänge werden entweder jedes zweite Jahr oder nach Bedarf angeboten.

Das Prozedere zur Anmeldung läuft wie folgend: Zunächst müssen Bewerberinnen und Bewerber online die Einschreibung für die Teilnahme zur Aufnahmeprüfung einreichen. Diese Einschreibung ist ausschließlich über digitalem Wege möglich. Spätmöglichstes Abgabedatum ist der 3. August.

Qualifiziertes Pflegepersonal gesucht

Außerdem müssen Studierende, die nicht mindestens einen Zweisprachigkeitsnachweis B2 vorweisen können, einen sprachlichen Eignungstest zur Aufnahme vornehmen. Dieser findet am 20. August statt. Am 8. September findet anschließend der Aufnahmetest statt, sodass im Oktober mit dem Unterricht begonnen werden kann.

Gerade nun, nachdem das Personal in den Krankenhäusern im Zuge der Covid-19-Pandemie in den Fokus gerückt ist wie lange nicht mehr, ist die Nachfrage nach qualifiziertem Pflegepersonal groß. Auch wenn die Studiengänge der Claudiana in der Regel gut besucht sind und nur selten Plätze unbesetzt bleiben, könnten gerade die letzten vier Monate einen bleibenden Eindruck beim angehenden Gesundheitspersonal hinterlassen haben.

Die Corona-Helden

Es wird sich gerade dieses Jahr zeigen, welche Spuren von der harten Zeit geblieben sind, gerade bei den Krankenpflegern. Die Fachhochschule selbst wirbt mit dem Imagezuwachs, den die Gesundheitsberufe während Corona erfahren haben.

Unter anderem heißt es in einer Pressemitteilung: „Die Gesundheitsberufe sind das pulsierende Herz in Krankenhäusern, Alten-, Pflegeheimen und Mobilen Diensten. Südtirol braucht gut ausgebildete professionelle Fachkräfte, um die Menschen in unserem Land gut zu versorgen. Zu Recht gelten die Pflegeberufe im Sanitätsbetrieb nach Corona als HeldInnen.“

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