Bruneck-St. Lorenzen: Weichen für bessere Radmobilität gestellt

Andreas Inama
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Bruneck und St. Lorenzen haben die Weichen für eine bessere Radmobilität gestellt. In den vergangenen Monaten wurde in Bruneck an Vorschlägen gearbeitet, die Stadt vom Verkehr zu entlasten und eine effizientere innerstädtische Radmobilität zu gewährleisten. Diese Vorschläge sollen nun peu à peu umgesetzt werden.

Die Vorschläge reichen von der Vorfahrt der Fahrradfahrer entlang der Hauptachse hin zum verbesserten Zustand der Radwege über neue, gezielt errichtete Radabstellanlagen bis hin zu sichereren Radrouten für Schüler. Auch der Pustertaler Hauptradweg soll neue Zufahrten erhalten, um Pendlern, die mit dem Auto unterwegs sind, eine Alternative zu bieten.

Die Mobilität schreitet voran

Die Mobilitätsmaschinerie in der Provinz arbeitet unermüdlich: Wasserstoffmasterplan, multimodale Mobilitätszentren, ausgeklügelte Infrastrukturen für öffentliche Verkehrsmittel zur Entlastung touristischer Gebiete und zu guter Letzt das Fahrrad als Verkehrsmittel der Zukunft. Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider hat sich ein Monsterprogramm in seiner Amtszeit auf die Fahne geschrieben und bisher hat der dem Ergebnisdruck, den er sich aufgelegt hat, standgehalten.

Das zeigen größere und langfristige Projekte wie eben verschiedene Bauvorhaben zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur des Landes oder Initiativen für eine grünere Mobilität. Aber auch kurzfristige Geistesblitze wie der E-Fahrrad-Bonus, den der Landesrat auf Landesebene einführen wollte, der die Hürde im Landtag aber nicht gepackt hat.

Treffen in Bruneck

Wie sich das Ressort und Alfreider – natürlich immer mit tatkräftiger Unterstützung der jeweiligen Gemeinden – langsam, aber sicher zu seinen Zielen herantastet, zeigt eben das Treffen zwischen dem Landesrat mit den Bürgermeistern von Bruneck, Roland Griessmair, und St. Lorenzen, Martin Ausserdorfer, sowie Harald Reiterer, Bereichsleiter von Green Mobility in der STA – Südtiroler Transportstrukturen AG, bei dem die nächsten Vorhaben vorgestellt wurden, die jeweiligen Gemeinden fahrradfreundlicher zu gestalten.

Vorbild Kopenhagen

Der Mobilitätslandesrat verwies auf die dänische Hauptstadt Kopenhagen – weltweit ein Vorbild für Radmobilität: “Auch in Südtirol können wir gute Voraussetzungen schaffen, um besonders den innerstädtischen Bereich vom motorisierten Individualverkehr zu entlasten.”

Ein weiterer, kleiner Schritt, Südtirols Mobilität grüner zu gestalten und symptomatisch dafür, welch Tatendrang in den Büros am Silvius-Magnago-Platz 10 herrscht.

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