"Mobilitätszentrum Brixen": Erstes Baulos zu 5,5 Millionen Euro ausgeschrieben

Andreas Inama
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Die mit dem Bauprojekt “Mobilitätszentrum Brixen” rund um das neue Brixner Bahnhofsareal beauftragte STA hat die Bauarbeiten für das erste Baulos zu 5,5 Millionen ausgeschrieben. Damit soll das Bahnhofsareal nicht nur effizienter und nutzerfreundlicher gestaltet werden, sondern auch ein umfangreiches Facelifting erhalten.

Das Bauvorhaben steht ganz im Zeichen des Vorhabens der Landesregierung, Privatnutzern und Unternehmen nachhaltige Alternativen zum Privatauto zur Verfügung zu stellen. Nachdem der Verkehr in den Dolomiten Schritt für Schritt öffentlicher vonstatten laufen soll, steht nun mit dem erneuerten Bahnhof Brixen ein weiteres wegweisendes Projekt in den Startlöchern.

Autoschlüssel bleibt zuhause

Die Devise lautet unkompliziertes Umsteigen. Um das zu gewährleisten, werden eine überdachte Bushaltestelle, rund 1.000 Fahrradabstellplätze, 200 Dauerparkplätze, darunter einige mit Ladesäulen für E-Autos, 40 Motorradparkplätze und 16 dem Kiss&Ride-Prinzip untergeordnete Kurzzeitparkplätze errichtet werden. Außerdem soll das „Mobilitätszentrum Brixen“ auch ästhetisch aufgewertet werden. Geplanter Baubeginn ist Anfang 2021.

„Unser Ziel ist es, im ganzen Land eine sehr gute Vernetzung der unterschiedlichen Mobilitätsangebote zu gewährleisten. Die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel muss – wenn es um die individuelle Fortbewegung geht – erste Wahl sein. Dabei muss es ganz selbstverständlich sein, dass die Autoschlüssel zu Hause bleiben“, erklärt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.

Die multimodale Mobilitätsinfrastruktur

Dabei wird die Agenda „Autoschlüssel bleiben zuhause“ nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten konsequent weitergeführt. Durch ein durchdachtes Verkehrsnetz bestehend aus miteinander verknüpften Zug- und Buslinien sowie den Ausbau des Fahrwegnetzes wird eine multimodale Mobilitätsinfrastruktur aufgebaut, die die Nutzung von Privatfahrzeugen nach und nach auf ein Minimum reduzieren soll – besonders im Hinblick auf Ballungsräume und touristisch gut besuchte Gebiete.

Der Bau neuer Infrastrukturen für eine nachhaltigere Mobilität ist nur ein Punkt, um Südtirol in Sachen Verkehr grüner zu gestalten. Erst im Mai wurde auch der Wasserstoffmasterplan vorgestellt. Dadurch sollen Emissionen durch fossile Brennstoffe um 45 Prozent reduziert werden. Die Dauer der Umsetzung beläuft sich auf 15 Jahre, Kostenpunkt: zwei Milliarden Euro.

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Credits Foto: Jupiler1961/Wikimedia Commons

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