Nord-West-Umfahrung Meran: Baubeginn am 8. September

Andreas Inama
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Nach langem Hin und Her ist es nun so weit: Die Nord-West-Umfahrung bei Meran wird nach zahlreichen Rekursen und Prüfungsverfahren nun endlich gebaut. Mit 8. September soll der Grundstein für das Bauvorhaben gelegt werden, nachdem heute, Dienstag, 1. September, die letzten Unterschriften unter dem Vertrag zwischen Land und Bietergemeinschaft gesetzt wurden.

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Das Bauprojekt gilt als derzeit größtes Vorhaben in Südtirol. Die Stadt Meran leidet seit jeher unter starkem Durchzugsverkehr. Da das Passeiertal und Dorf Tirol nur durch eine Stadtdurchfahrt erreicht werden kann, musste man sich bisher mit einem hohen Verkehrsaufkommen herumschlagen. Dies soll nun durch zahlreiche Maßnahmen, unter anderem durch eine Verlegung des Verkehrs unter die Erde, vorbei sein. Nichtsdestotrotz muss sich die Meraner Bevölkerung fünf Jahre gedulden. Dies ist die geschätzte Bauzeit der Umfahrung.

Nord-West-Umfahrung Meran: Der Plan

Doch was genau hat das Land geplant, um die Kurstadt zu entlasten? Wie schon erwähnt, sollen das Passeiertal und Dorf Tirol nicht mehr nur durch die Stadt erreichbar sein. Durch die Umfahrung werden der Taleingang bzw. die Gemeinde besser an die Schnellstraße Meran-Bozen angebunden.

Rund drei Kilometer der Straßenführung sind unter der Erde geplant. Der Küchelbergtunnel soll unterhalb der Goethestraße und der Zenoburg verlaufen und direkt an die Handwerkerzone von Dorf Tirol anbinden. Dort wird ein Kreisverkehr angelegt, der als Knotenpunkt zwischen den Anschlüssen nach Tirol, Passeier und Obermais dienen soll. Außerdem soll die Passerbrücke unterhalb der Zenoburg erneuert und abgesenkt werden.

Vorteile für Land und Bevölkerung

Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider zeigt sich zufrieden und sieht neben den Vorteilen für die Meraner Stadtbevölkerung in Sachen Lebensqualität auch welche für die ganze Verkehrsstruktur des Landes: “Die Nord-West-Umfahrung von Meran mit dem Tunnel unter dem Küchelberg ist wichtig für bessere Verkehrsflüsse in Meran und dem Passeiertal, verbessert aber auch die Mobilität in Südtirol insgesamt.”

Bereits 2013 hatte man mit der Eröffnung des Tunnels zwischen der MeBo-Ausfahrt und dem Bahnhof Meran für erste Entlastung gesorgt. Auch dort wird mit einem Kreisverkehr der Verkehr auf mehrere Stadtteile verteilt, zumal dadurch das Krankenhaus Meran ohne größere Umwege leicht erreichbar wurde.

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