Kibun.io: Digital zur neuen Unternehmenskultur in Südtirol

Frei aus dem Japanischen übersetzt bedeutet „kibun“ in etwa „gute Laune“. Anna Bauer und Danilo Fink, die Gründer des Startups Kibun, sehen genau darin den Schlüssel zum Erfolg eines jeden Unternehmens: zufriedene, motivierte und teilhabende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Daher auch die Gründung eines dreisprachigen Startups (Deutsch, Italienisch, Englisch), das darauf abzielt, mit seiner cloud-basierten, digitalen Lösung das Wohlbefinden unter den Mitarbeiterinnen von Unternehmen zu verbessern. Anfang November haben Anna und Danilo am Web Summit in Lissabon teilgenommen, auf dem sie gemeinsam mit den Brixnern von Guestnet Innovation made in Südtirol präsentierten. Hier das Interview mit Anna Bauer am Bahnhof Rossio Lissabon von Silvia Fabbi.

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Das Ziel von Kibun: Unternehmen in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz dabei zu unterstützen, das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so weit zu verbessern, um sie im Unternehmen zu halten und damit nachhaltiges Wachstum zu fördern. Anna erklärt das Konzept folgendermaßen: „Die Idee gründet auf meiner Erfahrung als Mitarbeiterin in einem großen Unternehmen. Darin war es schwierig, die Ziele der Firma und jene der Menschen darin auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Das wollen wir schaffen, indem wir einen Kreislauf implementieren, der mit einem iterativen Verfahren alle vier Monate den Gemütszustand der Belegschaft in Bezug zu den innerbetrieblichen Maßnahmen misst.“

Nachdem das Konzept in Südtirol getestet wurde, will Kibun sich nun auf den ganzen deutschsprachigen Raum ausbreiten, wobei Anna Bauer mit ihren Wurzeln in München einen wichtigen Beitrag leisten kann. Jedoch will man sich keine Grenzen setzen. Auch der italienische Markt wird genau beobachtet. Das System greift bei Unternehmen unterschiedlicher Größe, von 30 bis zu 1.000 Mitarbeiter. Ein umfangreicher Zielmarkt also, in dem die eigentliche Herausforderung darin liegt, sich und die Idee bekannt zu machen.

Silvia Fabbi

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