78 Teilnehmer, 500 Pflanzen: Baumpflanzaktion ein voller Erfolg

Andreas Inama
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78 Teilnehmer, 500 Pflanzen, eine aufgeforstete Fläche von rund 1,5 Hektar: Die erste partizipative Baumpflanzaktion, die von der gemeinnützigen Organisation South Tyrol Plants ins Leben gerufen wurde, war ein voller Erfolg.

Interview: “Wir werden bis zu 500 Bäume pflanzen”

Am letzten Samstag fanden sich im Eggental knapp 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Eggental ein, um bei diesem einzigartigen Projekt teilzunehmen. Der Plan von South Tyrol Plants: die vom Sturmtief Vaia 2018 angerichteten Schäden zum Teil wieder wettmachen. Man wollte den betroffenen Gebieten wieder ein Stück ihrer Wälder zurückgeben, auch wenn zunächst nur mit Jungpflanzen. In Zusammenarbeit mit dem Forstinspektorat wurde dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt. Das Amt stellte die Pflanzen, die im Laufe des Tages gesetzt werden sollten, zur Verfügung.

Ein soziales Projekt mit ökologischem Grundgedanken

Doch die Aktion zeichnete sich nicht nur durch ihren ökologischen Grundgedanken aus. Sie bewies sich auch als ein soziales Projekt, bei dem Menschen aller Altersklassen, aller Sprachgruppen und aller Milieus zusammenfanden, um einem die gesamte Gesellschaft betreffendes Problem gemeinsam anzugehen.

„Es konnte nicht besser laufen: Das Wetter hat gestimmt und von den Teilnehmern haben wir ein super Feedback erhalten“, freut sich Anna Bortolazzi, eine der Organisatorinnen von South Tyrol Plants. Besonders das Miteinander und das Zwischenmenschliche habe der jungen Umweltaktivistin imponiert: „Es haben sich Synergien zwischen den Teilnehmern, es hat sich eine Gemeinschaft gebildet, die zusammengearbeitet hat, obwohl sich die jeweiligen Personen gar nicht persönlich kannten.“

Nächste Aktion im Frühjahr 2021?

Dabei war das Teilnehmerfeld bunt durchgemischt. Jung und Alt, Menschen verschiedener Sprachgruppen, verschiedener Überzeugungen, verbunden durch einen gemeinsamen Gedanken: der eigenen Heimat etwas zurückzugeben und der Natur bei ihrer Erholung unter die Arme zu greifen. „Es waren auch um die 20, 25 Kinder dabei, die uns mit ihrem Enthusiasmus immer wieder angetrieben haben“, unterstreicht Bortolazzi zudem.

Nachdem man zunächst bei den Organisatoren ein solch reges Interesse gar nicht erwartet hatte, ist man nun bereit, bei South Tyrol Plants auch zukünftige Projekte in Aussicht zu stellen. „Zwei Tage nach dem Event befinden wir uns immer noch auf einer kleinen Welle der Euphorie und wir denken ernsthaft über eine Wiederholung nächstes Frühjahr nach. Wir haben uns diesen Andrang gar nicht erwartet, es haben so viele Menschen geholfen. Die Anstrengungen, die wir zur Organisation unternommen hatten, waren es auf jeden Fall wert.“

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